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Forschungsstandort Deutschland
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Personalmangel und Bürokratie bremsen Studienaktivität 

Deutschland wird als Standort für Arzneimittelstudien wieder attraktiver. Doch um die Studienaktivität merklich zu steigern, fehlt es nicht zuletzt an Personal und weiterem Bürokratieabbau. Die Pharmaindustrie zieht eine erste Bilanz des Medizinforschungsgesetzes und fordert weitere Schritte.
AutorKontaktEv Tebroke
Datum 12.02.2026  10:00 Uhr

Forschungsförderung

Und nicht zuletzt fordert die Pharmaindustrie eine verbesserte Forschungsförderung. Dies sei insbesondere für die kapitalintensive Biotechnologie mit langen Entwicklungszyklen »von entscheidender Bedeutung«. Im Jahr 2020 war zwar ein Ausbau der Forschungszulage erfolgt. Jedoch würden dadurch die förderfreundlich ausgelegten Bescheinigungs- und steuerrechtlichen Kriterien in der Prüfpraxis »deutlich restriktiver« gehandhabt, so die Kritik. Die Industrie plädiert nun für »eine praxisnahe und innovationsfreundliche Auslegung der Forschungszulage«.

An der Umfrage für das Studienbarometer durch die Unternehmensberatung Vintura nahmen Verbandsangaben zufolge 26 Pharmaunternehmen und 29 Auftragsforschungsinstitute teil. Um zu ermitteln, woran es bei der Ausweitung der Studienaktivität hakt, wurden Studienzentren unterschiedlicher Art befragt: Universitätsklinika, nicht-universitäre Kliniken und Arztpraxen. 169 von ihnen haben geantwortet.

 

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