| Sven Siebenand |
| 15.07.2020 09:00 Uhr |
Osilodrostat kann die QT-Zeit am Herzen verlängern, weshalb regelmäßige EKG-Untersuchungen bei den Anwendern durchgeführt werden sollten. Isturisa sollte bei Patienten mit Risikofaktoren für eine QT-Zeit-Verlängerung mit Vorsicht angewendet und das Nutzen-Risiko-Verhältnis sorgfältig abgewogen werden.
Osilodrostat kann fetale Schädigungen verursachen. Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist daher vor Beginn der Behandlung der Schwangerschafts-Status zu bestimmen, und die Patientinnen sind über das potenzielle Risiko für den Fetus und die Notwendigkeit der Anwendung einer zuverlässigen Verhütungsmethode während der Behandlung und mindestens eine Woche nach deren Ende aufzuklären. Die Anwendung von Isturisa während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wird nicht empfohlen. Zudem sollte das Stillen während der Behandlung mit Osilodrostat und für mindestens eine Woche nach der Behandlung unterbrochen werden.