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Apotheken-Spitzenämter
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Nur knapp ein Viertel mit Frauen besetzt

Acht von 34 Spitzenpositionen in den ABDA-Mitgliedsorganisationen sind mit Frauen besetzt. Das ist mager und spiegelt die Geschlechterverhältnisse in den Apotheken nicht im Geringsten wider. Woran das liegt und wie es besser ginge, berichten ABDA-Spitzenfrauen.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 08.03.2024  12:30 Uhr

Nachwuchsorganisation AByou weiblicher geprägt

Wie sieht es bei jüngeren Frauen in der Pharmazie aus? Die standeseigene Nachwuchsorganisation AByou ist modern organisiert, hat keine klassischen Hierarchien – und das biete mehr Raum für Diversität und Gleichberechtigung, so AByou-Co-Gründerin (und Vizepräsidentin der Bayerischen Landesapothekerkammer) Franziska Scharpf zur PZ.

AByou sei durch eine starke Präsenz von Frauen geprägt. »Dies könnte ein Indikator dafür sein, dass eine moderne und flexiblere Organisationsstruktur, die bewusst auf Diversität und Inklusivität setzt, Frauen ermutigt, sich stärker zu engagieren und Führungsrollen zu übernehmen«, glaubt Scharpf.

In der traditionellen Standespolitik besteht aus Sicht der 39-Jährigen Handlungsbedarf, um eine ausgeglichenere Geschlechterverteilung in Führungspositionen zu erreichen. Strukturelle und kulturelle Veränderungen seien nötig, damit allen Geschlechtern die gleichen Möglichkeiten zur Verfügung stünden.

Scharpf betont: »Wir müssen weiterhin aktiv daran arbeiten, Barrieren abzubauen, die Frauen daran hindern, in Führungspositionen aufzusteigen, und gleichzeitig eine Kultur des Respekts, der Anerkennung und der Gleichberechtigung fördern.«

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