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Nagelpilz
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Nicht nur ein Seniorenproblem

Nagelpilzerkrankungen finden sich nicht nur bei älteren Menschen mit Vorerkrankungen; auch junge Menschen können betroffen sein. Die Behandlung ist langwierig und benötigt Disziplin und Geduld.
AutorKontaktMaria Pues
Datum 13.05.2025  18:00 Uhr

Rezidive vermeiden

Pilz entfernt – und nun? Wer einmal an einem Nagelpilz erkrankt war und ihn erfolgreich behandeln konnte, möchte einen erneuten Befall möglichst vermeiden. Vorbeugende Maßnahmen empfehlen sich aber auch für Menschen, die einer Risikogruppe angehören. Da ein feuchtwarmes Milieu Pilzen beste Wachstumsbedingungen bietet, gilt es, dieses zu vermeiden: Nach dem Duschen/Baden/Schwimmen die Füße (Zehenzwischenräume!) sorgfältig zu trocknen (eventuell föhnen), ist daher ein Muss. Dabei sollten die Füße inspiziert werden. Gibt es Anzeichen für Fußpilz, sollte dieser rasch und konsequent behandelt werden, da er als Risikofaktor für Nagelpilz gilt.

Auch das regelmäßige Wechseln der Schuhe im Verlauf des Tages kann helfen, da so Feuchtigkeit in Schuhen trocknen kann. Die Leitlinie rät außerdem zum Desinfizieren des Schuhwerks. Zudem gilt: Handtücher sollten stets nur von einer Person verwendet werden, damit einer Übertragung von Personen untereinander vorgebeugt wird und eine Reinfektion nicht als Therapieversagen missgedeutet wird. Handtücher und Strümpfe sollten bei 60 °C gewaschen oder – wenn dies nicht möglich ist – ein Hygienespüler verwendet werden.

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