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Nachwuchskampagne
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Mitgemischt beim Tag der Pharmazie

Informativ und interaktiv: Beim fünften Thüringer Tag der Pharmazie, der am 20. März in Jena stattfand, haben sich mehr als 700 Schülerinnen und Schüler zu Pharmaziestudium, PTA-Ausbildung und pharmazeutischen Berufsfeldern informiert. Vertreterinnen und Vertreter aus Apotheke, Klinik und Industrie luden die Jugendlichen zudem dazu ein, an Informationsständen selbst mitzumischen und zu experimentieren. 
AutorKontaktLaura Rudolph
Datum 22.03.2024  11:00 Uhr

Der Hörsaal 1 am Carl-Zeiss-Campus der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena war am Mittwochmorgen prallgefüllt. »Der Tag der Pharmazie ist ein zentraler Bestandteil der Nachwuchskampagne der Thüringer Apothekerschaft«, eröffnete Ronald Schreiber, Präsident der Landesapothekerkammer Thüringen (LAKT), die  Veranstaltung.

Heike Werner, die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, und Professor Dr. Karina Weichold, Vizepräsidentin der FSU Jena, machten Werbung für Jena als Studienstandort. »Die Perspektiven mit dem Studiengang Pharmazie sind enorm vielfältig«, hob Werner weiter hervor. Was die Schülerinnen und Schüler während des Pharmaziestudiums konkret erwarten würde,  erklärte anschließend Privatdozent Dr. Andreas Seelig.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren viel über pharmazeutische Tätigkeitsfelder.  / Foto: LAKT/Uwe Löscher
Kleines Gastgeschenk gefällig? Als Andenken durften sich die Schülerinnen und Schüler eine Kruke mit Handcreme mitnehmen. / Foto: LAKT/Uwe Löscher
Zum Thema »Pharmazie hat viele Gesichter« diskutierten Silvia Grabs, Dr. Manuela Pertsch, Dr. Annette Schenk, Dr. Matthias Zink und Andrea Kern (von links). / Foto: LAKT/Uwe Löscher

Auch Pharmaziestudierende beteiligten sich an der Veranstaltung: Wie die Acetylsalicylsäure von der Weidenrinde in die Schmerztablette kommt, erklärten Nils Kirchberg, Mattes Baumann und Elly Kretzschmar vom Fachschaftsrat in ihrem Vortrag »Der Weg von der Heilpflanze zur Lebensrettung«.

Angewandte Pharmazie erleben

Das Herzstück der Veranstaltung waren jedoch die elf Infostände und Mitmach-Stationen im Foyer des Gebäudes. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler allerlei angewandte Pharmazie erleben. Wie werden Kapseln befüllt, Salben gerührt und Zäpfchen gegossen? Was versteht man unter Retardierung und wie funktioniert ein Refraktometer? Dies und mehr erklärten und zeigten viele engagierte Vertreterinnen und Vertreter aus Apotheke, Krankenhaus und Industrie. 

Auch selbst anpacken war angesagt: Die Schülerinnen und Schüler durften sich etwa bei einer simulierten Zytostatika-Herstellung – natürlich ganz harmlos mit Methylenblau – ausprobieren. Gar nicht so einfach, die blaue Flüssigkeit akkurat in den Infusionsbeutel zu überführen – natürlich mit Mundschutz, Einmalkittel und Kopfhaube.

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