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Wirtschaftsseminar des AVMV
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Mehrheit für Ausbildungsfonds

Ohne Anreize wird es nicht gelingen, mehr PTA-Schülerinnen und -schüler für eine Ausbildung in einer öffentlichen Apotheke zu gewinnen. Darüber waren sich die meisten Mitglieder des Apothekerverbands Mecklenburg-Vorpommern (AVMV) in der vergangenen Woche in Warnemünde einig. Beim Wirtschaftsseminar diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch über die wirtschaftliche Lage in den Apotheken, die Resilienz pharmazeutischer Lieferketten sowie berufspolitische Aktionen.
AutorKontaktAnne Orth
Datum 24.04.2023  16:30 Uhr

An Aktionen beteiligen

Axel Pudimat, Vorsitzender des Apothekerverbands Mecklenburg-Vorpommern, erläuterte die politische Strategie der ABDA. Er warb für Verständnis, dass die einzelnen Maßnahmen aus taktischen Gründen nicht öffentlich kommuniziert würden. Das Mitleid in der Bevölkerung für die wirtschaftliche Situation in den Apotheken halte sich in Grenzen. Die Apotheker wollten gerne weiterhin Problemlöser sein, aber dafür mehr Geld erhalten. »Wir sind kurz vorm Kaputtsparen«, so Pudimat. Er appellierte an die Apothekerinnen und Apotheker im Land, Briefe an Politiker und Abgeordnete zu schreiben und sich an Social-Media-Aktivitäten zu beteiligen. »Das nützt«, zeigte sich Pudimat überzeugt. Geschäftsführer Carsten Pelzer warb ebenfalls für die Beteiligung an Initiativen und Aktionen. »Machen Sie bei Umfragen mit, hängen Sie Plakate auf. Das dokumentiert die Geschlossenheit, die wir brauchen«, machte Pelzer deutlich.

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