| Alexander Müller |
| 10.10.2026 11:30 Uhr |
Seine Kollegin Kathrin Wild hat erst Anfang des Jahres die Rosen-Apotheke in Wolfratshausen übernommen. Sie hat tatsächlich Personal aufgestockt, um mehr Dienstleistungen anbieten zu können. Positive Erfahrungen am Arbeitsmarkt: Gerade der Berufsnachwuchs schaue sehr genau danach, wie die Apotheke aufgestellt sei, und bewerbe sich bei aktiven Betrieben.
Beim Weg in die Selbstständigkeit wurde Wild von Stephan Gommert begleitet, der in der Abteilung Marktentwicklung der Treuhand arbeitet. Bei Übernahmen müsse die Steuerberatungsgesellschaft heute die erweiterten Potenziale mitdenken. Zur Wahrheit gehört aus Sicht des Experten aber auch, dass sich ein nicht funktionierender Standort allein mit pDL nicht retten lässt. Gommerts Credo: Die Apotheke von Anfang an hybrid denken.
Bei der Ausrichtung und gegebenenfalls Umstellung der Apotheke unterstützen auch die Berufsorganisationen. Kathrin Luboldt, Vizepräsidentin der Apothekerkammer Nordrhein (AKNR), verwies auf die Angebote der Kammer zu pDL. Sie sieht eine gute Gelegenheit, dass sich die Apotheken in eine neue Zukunft aufmachen.
Am zweiten Tag wurde das Thema im Workshop »Apotheker und Ärzte: Schnittstellen und Herausforderungen im Versorgungsalltag« vertieft. Die anderen Workshops befassten sich mit der Skontofreigabe der Apotheken im Einkauf sowie der Übergabe von Betrieben.