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Nationale Strategie
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Lauterbach will mehr Hitzeschutz schon diesen Sommer

Hohe Temperaturen machen vielen Menschen in den Sommermonaten zu schaffen – gesundheitlich schwächeren ganz besonders. Die Regierung will Aufklärung und Vorsorge verbessern, nicht erst im Sommer 2024.
AutorKontaktdpa
Datum 27.06.2023  10:30 Uhr
Grünen-Chefin Lang: Größte akute Gesundheitsgefahr

Grünen-Chefin Lang: Größte akute Gesundheitsgefahr

Die FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus sprach sich auch für konkrete Verhaltensvorschläge aus. Geprüft werden sollten etwa der Einsatz kostenlosen Trinkwassers oder das Einrichten von Schutzräumen. Grünen-Chefin Ricarda Lang unterstützte die Pläne. »Hitze ist die größte akute Gesundheitsgefahr, die sich aus der Klimakrise ergibt«, sagte sie. Bürgerinnen und Bürger müssten geschützt werden, etwa durch mehr Grün und Wasserspeicher in Städten.

Nach früheren Angaben der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit, der Bundesärztekammer und des Deutschen Pflegerats starben 2022 insgesamt 4500 Menschen hitzebedingt. Europaweit starben 2022 nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO mindestens 15.000 Menschen aufgrund der Hitze.  Im Jahr 2018 mit einem besonders heißen Sommer seien es in Deutschland sogar 8700 Hitzetote gewesen. 

Die hohen Temperaturen beeinflussen freilich auch den Apothekenalltag. Um etwa Patientinnen und Patienten darüber aufklären zu können, wie sie sich besser vor Hitze zu schützen, hat die Bundesapothekerkammer (BAK) einen Flyer und ein Faktenblatt zum Thema entwickelt, die Apothekenteams an ihre Patientinnen und Patienten weitergeben können. Informiert wird darüber hinaus darüber, wie Arzneimittel bei hohen Temperaturen richtig gelagert werden und worauf sollten Patienten bei der Einnahme bestimmter Medikamente achten sollten.

 

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