| Ev Tebroke |
| 27.09.2023 17:25 Uhr |
Abschließend hatte Overwiening noch drei Bitten an den Minister: Er solle sie in ihrer Apotheke besuchen, mit ihr gemeinsam die betriebswirtschaftliche Analyse durchgehen und vor allem solle er sich bei der Ausarbeitung von Reformplänen mit der Standesvertretung beraten und nicht nur mit ausgewählten Gremien-Experten. »Wir sprechen für die gesamte Apothekerschaft. Wir können beides: Vogelperspektive und die Sicht von der Basis.« Lauterbach verabschiedete sich mit den Worten, er verfolge die Belange vom DAT auch von Berlin aus sehr aufmerksam. »Ich habe schon ein Gefühl dafür, was Ihre Positionen sind.«
Sein Auftritt hinterließ die Delegierten allerdings sehr unbefriedigt. Overwiening kündigte dann auch ganz klar eine neue Protestwelle für November an. Ab dem 8. November sollen in verschiedenen Regionen immer Mittwochnachmittags die Apotheken geschlossen bleiben. Die Aktion soll am 29.November dann in Berlin mit einer Abschlusskundgebung enden. »Was wir bis dahin noch planen, werden wir mit kühlem Kopf beraten.« Auch gemeinsame Aktionen mit der Ärzteschaft seien denkbar, so die ABDA-Präsidentin.