| Carolin Lang |
| 07.10.2026 18:00 Uhr |
»Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Einnahme von Statinen sowohl mit einer geringeren Inzidenz des primären Offenwinkelglaukoms als auch mit einer geringeren Eskalation der Behandlung einhergeht«, resümiert die Arbeitsgruppe.
Einschränkend weist sie darauf hin, dass ihnen keine patientenindividuellen Daten, etwa ophthalmologische Befunde, zur Verfügung standen und sich durch das Studiendesign keine Kausalität ableiten lässt. »Dennoch ergänzen diese Ergebnisse die wachsende Zahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen zum Einsatz neuroprotektiver Wirkstoffe, die Medikamente zur Senkung des Augendrucks ergänzen oder unabhängig von diesen zur Behandlung und Vorbeugung des Glaukoms eingesetzt werden können.«
Weitere prospektive, randomisierte Studien seien erforderlich, um die Auswirkungen von Statinen auf Glaukome besser zu verstehen.