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Hirnschrittmacher bei Parkinson
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Kleine Impulse für bessere Beweglichkeit

Bewegungsarmut, Zittern, Muskelsteifigkeit – Morbus Parkinson schränkt das Leben vieler Betroffener stark ein. Wenn Medikamente allein nicht mehr ausreichen, kann ein Hirnschrittmacher helfen. Dank moderner Technik sind die Systeme mittlerweile sehr klein und sogar online auf die Symptomstärke des Patienten einstellbar.
AutorKontaktLaura Rudolph
Datum 27.06.2025  09:00 Uhr

Ausblick

Die tiefe Hirnstimulation hat sich als effektive Ergänzung zur medikamentösen Therapie bei der Parkinson-Krankheit etabliert – und die Technik entwickelt sich stetig weiter. Moderne Impulsgeber sind nicht nur sehr klein und langlebig, sondern auch online und weltweit einstellbar.

Zukünftig könnte auch die sogenannte adaptive tiefe Hirnstimulation zum Einsatz kommen, bei der Sensoren im Körper selbstständig erkennen, wann und wie stark eine Stimulation notwendig ist. Die Stimulationsparameter passt das System dann automatisch und in Echtzeit an. Solche Systeme werden aktuell erprobt. Bis es entsprechende Geräte in die klinische Anwendung schaffen, können noch einige Jahre vergehen.

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