| Theo Dingermann |
| 02.02.2026 18:00 Uhr |
Der aktuellen Evidenz zufolge ist Kreatin nicht mehr ausschließlich als Sport-Supplement zu betrachten, sondern könnte als wichtiger Nährstoff in der Medizin eine wichtigere Rolle spielen. Die Grundlagenwirkungen gelten geschlechts- und altersübergreifend. Hormonelle und lebensphasenabhängige Unterschiede eröffnen aber, insbesondere bei Frauen, zusätzliche klinisch relevante Anwendungsfelder.
Dabei stellt es keine Konkurrenz zu pharmakologischen Interventionen dar, sondern eine potenziell sinnvolle Ergänzung in präventiven, rehabilitativen und supportiven Therapiestrategien. Zukünftige Forschung wird zeigen müssen, in welchen Indikationen und Dosierungsregimen sich dieser Ansatz evidenzbasiert weiter schärfen lässt.