| Theo Dingermann |
| 05.01.2026 10:30 Uhr |
In einer Pressemitteilung warnt Seniorautor Professor Dr. Andrew Pieper, die Daten dahingehend zu interpretieren, dass eine Supplementation mit Nahrungsergänzungsmitteln, die NAD+ enthalten, gerechtfertigt ist. Derzeit frei verkäufliche NAD+-Vorläufer ließen in Tiermodellen nachweislich den zellulären NAD+-Spiegel auf gefährlich hohe Werte ansteigen, die Krebs begünstigen, so der Wissenschaftler.
Der Ansatz dieser Studie nutzte einen pharmakologischen Wirkstoff (P7C3-A20), der es den Zellen ermöglicht, ihr richtiges NAD+-Gleichgewicht auch unter extremem Stress aufrechtzuerhalten, ohne den NAD+-Spiegel auf überphysiologische Werte anzuheben.