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Atopische Dermatitis
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Innovationen für schwer betroffene Patienten

Seit Kurzem sind zielgerichtete Wirkstoffe zur Behandlung der atopischen Dermatitis verfügbar, die auch bei schweren Verläufen und in der Langzeittherapie Linderung versprechen. Was sollten Apotheker über die Januskinase-Inhibitoren sowie die Antikörper Dupilumab und Tralokinumab wissen?
AutorKontaktKerstin A. Gräfe
Datum 15.09.2021  15:45 Uhr

Zwei weitere Antikörper am Start

Abschließend ging der Apotheker auf zwei Antikörper ein, die sich in später Phase der klinischen Prüfung befinden. Lebrikizumab richte sich wie Tralokinumab gegen IL-13, Nemolizumab dagegen gegen IL-31, das vor allem für den Juckreiz verantwortlich gemacht wird. Auf das Entzündungsgeschehen habe Nemolizumab keinen maßgeblichen Einfluss.

Aus aktuellem Anlass sprach Professor Dr. Theo Dingermann, Senior Editor der Pharmazeutischen Zeitung und Moderator der Veranstaltung, einen weiteren wichtigen Punkt an. »Ist eine Covid-19-Impfung auch unter einer Therapie mit JAK-Inhibitoren beziehungsweise Biologika möglich?«, fragte er. Die Antwort laute eindeutig Ja, sagte Dr. Andrea Krüger-Szabo von Leo Pharma. Die Gesellschaft für Dermopharmazie habe diesbezüglich eine Stellungnahme herausgegeben, in der sie Patienten unter immunmodulierender Therapie eine Impfung gegen SARS-CoV-2 klar empfehle.

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