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IKK: Höheres Apothekenfixum hat keinen Mehrwert für Versorgung

Die Innungskrankenkassen (IKK) schlagen kurzfristige Maßnahmen vor, um die Finanzlöcher der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu schließen. Ausgabensteigerungen »ohne Mehrwert für die Versorgung« sollen demnach vom Tisch – dazu zählt der IKK-Verband auch die geplante Honoraranpassung für Apotheken. 
AutorKontaktPZ
Datum 26.08.2025  13:16 Uhr

Einnahmen aus Genusssteuern sollen teilweise zurück an die GKV

Mit einem Bündel an Vorschlägen will der Verband die Einnahmen wie Ausgaben gleichermaßen in den Blick nehmen. So sollten bei den Einnahmen neue Erwerbs- und Geschäftsmodelle wie die digitale Plattformarbeit in die solidarische Finanzierung mit einbezogen werden. Zudem solle ein Teil der staatlichen Einnahmen aus Genusssteuern – dies seien allein 17 Milliarden Euro jährlich aus Tabak- und Alkoholsteuern – zweckgebunden an die GKV zurückfließen.

Bei den Ausgaben sei nötig,  Steuerungs- und Prüfrechte wieder auszubauen. Die Bandbreite solle von Krankenhausabrechnungen bis zu Ausschreibungen im Arznei- und Hilfsmittelbereich reichen. Gleichzeitig müsse evidenzbasiert entschieden werden, welche Leistungen im Katalog bleiben. Für kürzere Wartezeiten und einen leichteren Zugang zur Versorgung solle die Primärversorgung gestärkt werden.

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