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Protesttag am 14. Juni
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Hohe Beteiligung an Rhein und Ruhr

90 Prozent der Apotheken an Rhein und Ruhr bleiben am bundesweiten Protesttag am 14. Juni geschlossen. Das hat eine Blitzumfrage des Apothekerverbandes Nordrhein (AVNR) ergeben. Zudem wollen fast alle Apothekenteams in der Region Nordrhein an der Großdemonstration am 14. Juni in Düsseldorf teilnehmen.
AutorPZ
Datum 06.06.2023  16:25 Uhr
Apotheker aus ganz Deutschland erwartet

Apotheker aus ganz Deutschland erwartet

Neben den Apotheken an Rhein und Ruhr erwartet der AVNR auch Apothekenteams aus den angrenzenden Bundesländern Rheinland-Pfalz und Niedersachsen sowie aus dem ganzen Bundesgebiet. Da außerdem Patientenvertreter in Düsseldorf für eine bessere Arzneimittelversorgung auf der Protestbühne in Düsseldorf sprechen werden, seien auch Kunden und Patienten nach Düsseldorf eingeladen. Da die meisten Apotheken am 14. Juni geschlossen sein werden, übernehmen die notdiensthabenden Apotheken die Versorgung, teilte der Verband mit. Die Ärzteschaft sei ebenfalls informiert. Nicht dringend benötigte Rezepte sollten vor oder erst nach dem Protesttag in der Apotheke vorlegt werden, rät der AVNR.

Kundgebungen auch in Berlin und Wiesbaden

Am 14. Juni wollen Apothekenteams bundesweit gegen mangelnde Honorierung, zu viel Bürokratie und Sparmaßnahmen protestieren. Die Apothekenverbände haben ihre Mitglieder aufgerufen, an diesem Tag ihre Apotheken geschlossen zu halten. Zudem sind in ganz Deutschland zentrale und dezentrale Aktionen geplant. Protestmärsche und Kundgebungen sollen unter anderem auch in Berlin und Wiesbaden stattfinden. Die ABDA stellt Kampagnenmaterial zur Verfügung.

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