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Land und Verbände
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Gemeinsamer Einsatz für den Pharmastandort Berlin

Investitionen fördern, Fachkräfte gewinnen und regulatorische Hürden beseitigen – darauf haben sich Pharmaverbände und die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey beim ersten »Berliner Pharmagespräch« geeinigt. Ziel der Zusammenarbeit ist, den Standort Berlin zu stärken.
AutorKontaktAnne Orth
Datum 30.01.2025  14:00 Uhr

Am Mittwoch trafen sich Vertreter der Pharmabranche mit Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) zum ersten »Berliner Pharmagespräch« in der Bundeshauptstadt. Damit wollen beide Seiten ein neues Format der Zusammenarbeit starten, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Wirtschaftssenatsverwaltung und des Verbands der Chemischen Industrie (VCI).

Ziel sei es, im regelmäßigen Dialog zwischen Politik und Verbänden die Chancen und Herausforderungen für die Positionierung des Entwicklungs- und Produktionsstandorts Berlin im internationalen Wettbewerb zu diskutieren und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Grundlage der Kooperation soll eine gemeinsame Erklärung bilden, auf die sich die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin und die Pharmaverbände während des Treffens verständigt haben. Unterzeichnet haben die »Berliner Erklärung: Zukunft Pharma« neben der Senatsverwaltung der Landesverband Nordost des VCI, der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, Pharma Deutschland und der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa).

In ihrer gemeinsanen Erklärung verständigten sich die Beteiligten laut der Mitteilung unter anderem auf folgende Ziele:

In ihrer Eröffnungsrede bezeichnete Giffey die Pharmaindustrie als »Schlüsselbranche für Berlin«. »Wir arbeiten gemeinsam daran, dass sie hier weiter wachsen und am Standort investieren kann«, versprach die Berliner Wirtschaftssenatorin und Bürgermeisterin von Berlin. »Wir wollen gemeinsam Forschung, Entwicklung und Produktion voranbringen, bestehende Arbeitsplätze sichern und neue schaffen, und Berlin zum Innovationsstandort Nummer eins in Europa machen« – das machten Senatsverwaltung und Pharmaverbände mit der gemeinsam verabschiedeten Erklärung und dem neuen Dialogformat der Pharmagespräche deutlich, sagte Giffey.

Laut Christian Matschke, Vorstandsvorsitzender des Landesverbands Nordost des Verbands der Chemischen Industrie (VCI), soll das Berliner Pharmagespräch weit mehr sein als ein Diskussionsforum. »Es soll eine Plattform schaffen, auf der langfristige Fortschritte und Lösungen für die Herausforderungen unserer Branche entwickelt werden.« Von global agierenden Pharmakonzernen über einen breiten Mittelstand bis hin zu innovativen Start-ups biete Berlin »ein einzigartiges Ökosystem, das sich durch Vielfalt und Dynamik« auszeichne. »Wir wollen in enger und transparenter Zusammenarbeit mit der Politik dafür sorgen, dass das auch so bleibt«, so Matschke.

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