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Chronische Nierenerkrankung
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Früherkennung rettet Nieren und Leben

Eine chronische Nierenkrankheit (CKD) entwickelt sich symptomlos über Jahre hinweg – bis hin zum Nierenversagen. Die Progression ließe sich oft vermeiden, wenn nach Frühzeichen gefahndet und dann konsequent therapiert wird. Nephrologen fordern mehr Prävention und Früherkennung.
AutorKontaktBrigitte M. Gensthaler
Datum 02.10.2025  13:00 Uhr

Aufbruchstimmung in der Nephrologie

Die konsequente Einnahme von Antidiabetika und Antihypertonika sei eine zentrale Säule in der Prävention und Therapie der CKD. Mit Blick auf neue organprotektive Medikamente sprach die Referentin von einer »Aufbruchstimmung«.

SGLT2-Inhibitoren hätten das Therapiemanagement bei CKD revolutioniert, denn sie senken das Progressionsrisiko und kardiovaskuläre Ereignisse. Nicht steroidale Mineralocorticoidrezeptor-Antagonisten (nsMRA) wie Finerenon und/oder die noch nicht zugelassenen Aldosteronsynthase-Inhibitoren wie Lorundrostat oder Baxdrostat gäben neue Hoffnung für CKD-Patienten mit und ohne Diabetes. »Individualisierte Therapien und Kombinationen aus SGLT2- und nsMRA-Hemmern und eventuell GLP-1-Analoga eröffnen neue Perspektiven. Unser Ziel ist das Aufhalten der CKD und damit die Verhinderung von Dialysepflicht und Transplantationen.«

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