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Fernreisen
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Früh genug um Malaria-Prophylaxe kümmern

Bei Reisen in Malaria-Risikogebiete sollten sich Touristen schon mehrere Wochen vorher mit dem Schutz vor dieser Tropenkrankheit auseinandersetzen. Dazu rät das CRM Centrum für Reisemedizin.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 25.04.2024  09:00 Uhr
Unklare Infekte nach Rückkehr? Tropenreise erwähnen

Unklare Infekte nach Rückkehr? Tropenreise erwähnen

Bei unklaren fiebrigen Infekten nach der Rückkehr nach Hause sollte man die zurückliegende Tropenreise beim Arzt oder der Ärztin erwähnen – Malaria kann auch Wochen oder Monate nach dem Stich der Mücke noch ausbrechen. Die Erkrankung kann lebensbedrohlich sein. Wird sie früh erkannt und behandelt, heilt sie laut CRM aber in aller Regel folgenlos aus.

In Deutschland wurden im Jahr 2022 insgesamt 765 Malaria-Fälle an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet. Den allermeisten in Deutschland gemeldeten Erkrankungen ging eine Infektion in einem afrikanischen Land voraus. Besonders hoch seien die Malaria-Zahlen in Subsahara-Afrika, auch weite Teile der asiatischen und südamerikanischen Tropen gelten laut CRM als Malaria-Risikogebiete.

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