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Fehlende Ressourcen
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Forschungsstandort am Kipppunkt

Die Experten waren sich einig: Als Forschungsstandort hinkt Deutschland im internationalen Vergleich massiv hinterher. Beim Deutschen Krebskongress wurde über die anhaltenden Probleme diskutiert, aber auch über mögliche Lösungsansätze.
AutorKontaktPaulina Kamm
Datum 20.02.2026  15:00 Uhr

Ein Lösungsversuch 

Hillen referierte über seinen Versuch, den Patientinnen und Patienten Licht in der Forschungslandschaft zu bringen. Laut Hillen nehmen nur acht Prozent der Krebspatientinnen und -patienten überhaupt an Studien teil. »Ärzte sind in diesem Sinne Gatekeeper«, so Hillen, denn die Transparenz und Aufklärung durch das ärztliche Personal fehlt in seinen Augen.

Doch es mangle nicht an Motivation, sondern an geeigneten Standards und damit einhergehenden strukturellen Problemen. Aus dieser Problematik heraus entstand die KI-basierte Online-Plattform »Reesi« – zuerst nur für medizinisches Fachpersonal, dann auch für etwaige Teilnehmende, die sich selbst informieren möchten. 

»Ich würde mir wünschen, dass wir weniger deutsch in dieser Sache agieren und was ich damit meine ist, wir können noch die nächsten fünf Jahre hier zeigen, wie wir immer weiter abstürzen und nichts machen und reden, was wir machen könnten. Ich fände es cool, wenn wir auch machen und ich glaube, das tun wir«, schloss Hillen das Panel. 

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