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Multiple Sklerose
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Fenebrutinib bremst Behinderungsprogression

Für Patienten mit der seltenen Multiple-Sklerose-Form PPMS gibt es neue Hoffnung: In einer Phase-III-Studie war der Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer Fenebrutinib wirksamer als das bisher einzige zugelassene Standardmedikament Ocrelizumab. Er senkte das Risiko für eine Behinderungsprogression um 12 Prozent und kann oral eingenommen werden.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 10.02.2026  11:06 Uhr
Besondere Vorteile bei der Arm-Hand-Funktion

Besondere Vorteile bei der Arm-Hand-Funktion

Besonders hervorgehoben wird in der Meldung die Wirkung auf die Arm-Hand-Funktion. Beim Nine-Hole Peg Test zeigte sich für Fenebrutinib der stärkste Effekt unter den Teilendpunkten, mit einer 26-prozentigen Risikoreduktion für eine Verschlechterung gegenüber Ocrelizumab (HR 0,74). 

Im Sicherheitsprofil zeigten sich insgesamt vergleichbare Häufigkeiten bei häufig (≥ 10 Prozent) auftretenden Nebenwirkungen zwischen den Behandlungsarmen. Infektionen traten in beiden Gruppen sehr häufig auf (67,0 versus 70,9 Prozent), ebenso Übelkeit (12,0 versus 7,1 Prozent) und Blutungen (10,2 versus 8,1 Prozent).

Ein klarer Unterschied fand sich bei Leberenzym-Erhöhungen, die unter Fenebrutinib häufiger beobachtet wurden (13,3 versus 2,9 Prozent). Diese Veränderungen seien transient und reversibel gewesen und hätten sich nach Absetzen des Studienmedikaments vollständig zurückgebildet.

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