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Anhörung zum DVPMG
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Experten fordern mehr Transparenz bei DiGAs

Die Apps auf Rezept standen im Mittelpunkt der Anhörung zum Digitale-Versorgung-und-Pflege -Modernisierungs-Gesetz (DVPMG). Den derzeitigen Regelungen fehlten Kontrolle und Transparenz, kritisierten die Vertreter der Verbände.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 16.04.2021  11:30 Uhr

Masterplan für TI-Projekte

Für die Apotheker sind die DiGAs insofern interessant, als sie auf Wunsch des Patienten die Informationen daraus in ihre Beratung einbeziehen sollen. Das wäre etwa bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Bluthochdruck möglich. Eine Erweiterung der heilberuflichen Leistung für die Pharmazeuten hat die Bundesregierung in diesem Zusammenhang aber bereits ausgeschlossen. Auch die ABDA hatte im Vorfeld der Anhörung eine Stellungnahme zum DVPMG abgegeben, der Schwerpunkt ihrer Nachbesserungswünsche betrifft jedoch vor allem das Thema E-Rezept.

Angesichts der vielen TI-Projekte im Gesundheitswesen müsste es eigentlich einen entsprechenden Masterplan geben, der die Vorhaben des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) einmal darlegt. Dafür sprachen sich viele der befragten Sachverständigen am Ende der Sitzung aus.

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