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Universität Marburg
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Exkursion zu pharmazeutischer Geschichte

Vom 31. Januar bis zum 1. Februar hatten die Teilnehmenden des Promotionsvorbereitungskurses am Institut für Geschichte der Pharmazie und Medizin der Universität Marburg (IGPhMMR) die Gelegenheit, eine Exkursion nach Heidelberg zu unternehmen. Sie besuchten die Sammlung Prinzhorn, ein Museum für historische Werke aus psychiatrischen Anstalten, und das Deutsche Apothekenmuseum mit seinem Depot. Ein Exkursionsbericht.
AutorKontaktJan Schäuble
Datum 11.03.2024  08:00 Uhr

Blick hinter die Kulissen

Am Mittag öffneten uns Dr. Claudia Sachße und Petra Nemethova die Türen des normalerweise nicht öffentlich zugänglichen Depots des Museums. Dort wartete eine beeindruckende Vielfalt an Objekten. Gefäße, Arzneimittel, Laborgeräte und Teile von Offizinen zeigten uns die vielfältigen Entwicklungen, die Apotheken im Laufe der Zeit durchgemacht haben. Besonders stachen Objekte hervor, die sich derzeit nicht in der Ausstellung befinden, darunter alte Sanitätsoffiziersuniformen, Apothekenwaagen und die ersten Apothekencomputer.

Ebenso bemerkenswert war die gerettete Sammlung von Apothekengrafiken und Verpackungsentwürfen der Druckerei Melsbach, aus der hervorging, wie sich die Sprache und die Inszenierung von Apothekenreklame im Laufe der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts veränderte.

Die Exkursion nach Heidelberg bot eine spannende Reise durch die Historie von Pharmazie und Medizin und vermittelte allen Teilnehmenden beeindruckende Erlebnisse. Ein Besuch der Sammlung Prinzhorn und des Deutschen Apothekenmuseums ist unbedingt zu empfehlen – auch in Form eines erneuten Besuchs, da das Museum derzeit teilweise renoviert und umgestaltet wird. Dies ist eine Gelegenheit, die neuen Aspekte und Erweiterungen zu erkunden.

 

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