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Behandlungserfolg
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Erstmals schwere Myositis mit CAR-T-Zellen behandelt

Am Universitätsklinikum Erlangen wurde der weltweit der erste Patient mit einer schweren Form der Muskelentzündung (Autoimmunmyositis) erfolgreich mit CAR-T-Zellen behandelt.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 17.02.2023  11:00 Uhr

Therapiespektrum der CAR-T-Zellen weitet sich

Zugelassen sind die derzeit sechs verfügbaren CAR-T-Zellpräparate bislang nur zur Therapie verschiedener Blutkrebs-Erkrankungen wie dem multiplem Myelom oder bestimmten B-Zell-Lymphomen. Die hier involvierten Mediziner berichteten aber bereits 2021 im »New England Journal of Medicine« von der Behandlung einer damals 20-jährigen Patientin, die an einem schweren, refraktären systemischer Lupus erythematodes (SLE) litt, mit der gleichen Interventionsstrategie.

Die Arbeiten von Schett und Mackensen werden durch Sonderforschungsbereiche, der Hightech Agenda des Freistaats Bayern und durch den 4I-Immunocluster Erlangen-Regensburg-Würzburg unterstützt. Dies ermöglicht es weiteren Patienten, die an einer Autoimmunmyositis oder einem SLE leiden, bei Indikation eine CAR-T-Zelltherapie im Rahmen der anlaufenden klinischen CASTLE-Studie zu erhalten, wie es in der Pressemitteilung der FAU heißt.

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