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Grippeschutzimpfung
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Ein Piks für die Herzgesundheit

Eine Influenza erhöht die Häufigkeit von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Eine Impfung bietet unkompliziert Schutz – insbesondere für Patienten mit Vorerkrankungen. In der Impfquote spiegelt sich die Erkenntnis aber nicht wider, sie lag in der Saison 2024/2025 bei nur 34 Prozent.
AutorKontaktJohanna Hauser
Datum 19.03.2026  07:00 Uhr
Impfung als Teil der Prävention begreifen

Impfung als Teil der Prävention begreifen

Weitere Studien wie DANFLU-2 und IAMI belegen den schützenden Effekt einer Influenza-Impfung. In der DANFLU-2-Studie wurde der Effekt einer Grippeimpfung (Normaldosis versus Hochdosis) auf kardiovaskuläre Outcomes bei Menschen ab 65 Jahren untersucht, in der IAMI-Studie die Auswirkungen der Impfung bei Patienten nach einem Herzinfarkt. Die Zahl der Hospitalisierungen beziehungsweise schwerer kardialer Ereignisse sank in beiden Studien signifikant (DOI: 10.1001/jamacardio.2025.3460, 10.1161/CIRCULATIONAHA.121.057042).

Da auch andere Infektionskrankheiten das kardiovaskuläre Risiko erhöhen, veröffentlichte die European Society of Cardiology (ESC) 2025 ein klinisches Konsensusstatement, wonach Impfungen Teil der kardiovaskulären Prävention seien. Laut ESC sei es erwiesen, dass die Wahrscheinlichkeit, während oder nach einer akuten Virusinfektion zu versterben, bei vorbestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen und höherem Alter deutlich erhöht ist. Mit der Influenza-Impfung habe man ein Werkzeug an der Hand, um das Risiko für einen schweren Verlauf mit kardiovaskulären Komplikationen deutlich zu reduzieren.

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