| Theo Dingermann |
| 20.03.2026 09:00 Uhr |
Diese Befunde haben eine erhebliche klinische Relevanz. Denn während senolytische Therapien derzeit in verschiedenen Indikationen klinisch geprüft werden, legen die Daten nahe, dass deren Einsatz im neurologischen Kontext mit bislang unterschätzten Risiken verbunden sein könnte. Insbesondere die selektive Vulnerabilität der weißen Substanz und die Möglichkeit kognitiver Nebenwirkungen (»Chemo Brain«) verdienen weitere Aufmerksamkeit.
Diese Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit für eine differenzierte Bewertung senolytischer Strategien. Vor allem sind Effekte im zentralen Nervensystem systematisch zu untersuchen, bevor die Kandidaten-Wirkstoffe unkritisch eingesetzt werden.