| Jennifer Evans |
| 04.11.2024 15:30 Uhr |
Darüber hinaus setzten in Kanada die beteiligten Akteure gemeinsam ihre Prioritäten. In den USA fehle es hingegen an der engen Zusammenarbeit und Priorisierung von kritischen Medikamenten. Obwohl in beiden Ländern eine Meldepflicht für Probleme in der Lieferkette besteht, sind die Angaben zu den Gründen in den Vereinigten Staaten nicht standardisiert.
Unterschiede in der Vorratshaltung könnten nach Ansicht der Studienautoren ebenfalls eine Rolle bei den Ergebnissen der Untersuchung gespielt haben. So hatte Health Canada während der Pandemie einen nationalen Arzneimittelvorrat angelegt, die nationalen Reserven der USA waren lediglich für akute Ereignissen wie Terrorismus oder Massenunfälle vorgesehen.