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Coronavirus-Maßnahmen
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Bund und Länder verzichten auf Apotheken-Impfungen

Die Bundesregierung und die Bundesländer werden sich nicht gemeinsam für Coronavirus-Impfungen in Apotheken starkmachen. Obwohl die Apotheken noch in einer Beschlussvorlage für die heutige Sitzung auftauchten, sind sie im letztlich beschlossenen Papier nicht mehr enthalten. Vielmehr soll es je nach Hospitalisierungsrate strenge Einschränkungen für Nicht-Geimpfte geben.
AutorKontaktBenjamin Rohrer
AutorKontaktdpa
Datum 18.11.2021  19:56 Uhr
Impfpflicht für Mitarbeiter in Kliniken und Heimen

Impfpflicht für Mitarbeiter in Kliniken und Heimen

Dringendes Thema von Bund und Ländern war auch, bei den Impfungen Tempo zu machen. Die Länder forderten eine Impfpflicht «einrichtungsbezogen» für Mitarbeiter in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, die Kontakt zu besonders gefährdeten Personen haben. Die Länder baten den Bund, die Impfpflicht «schnellstmöglich umzusetzen». Merkel kündigte an, der Bund werde «in Kürze» entscheiden, wie er sich dazu verhalte. Als akutes Instrument zum Eindämmen der Corona-Welle gelten Auffrischungen länger zurückliegender Impfungen. Merkel sagte, bis Jahresende seien 27 Millionen nötig. «Bund und Länder verpflichten sich, jedem ein Angebot zu machen», betonte sie. Dafür sollen neben den Praxen mehr öffentliche Angebote eingerichtet werden.

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