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Grippe-Impfungen evaluiert
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Bürger können sich weitere Impfungen in Apotheken vorstellen

Grippeschutzimpfungen in Apotheken werden hierzulande inzwischen in einigen Regionen angeboten. Eine aktuelle Auswertung des Modellprojekts an Rhein und Ruhr zeigt: Viele Menschen hätten sich ohne das Angebot dort nicht impfen lassen. Entsprechend offen sind sie für ein erweitertes Angebot.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 03.05.2022  14:00 Uhr
AVNR-Chef Preis: Grippeschutz für alle aus der Apotheke

AVNR-Chef Preis: Grippeschutz für alle aus der Apotheke

Der AVNR-Vorsitzende Thomas Preis sieht die Apothekenimpfungen durch die erneute gute Bewertung hingegen auf dem Vormarsch. Durch »die hohen Zufriedenheits- und Qualitätswerte der Impfungen« erhielten die aktuellen Regierungspläne »jetzt noch einmal zusätzlich Rückenwind«, so Preis. »Wenn diese Regierungspläne jetzt auch schnell umgesetzt werden, können schon im nächsten Herbst alle Bürgerinnen und Bürger – egal, wie und wo sie versichert sind – davon profitieren, sich in unseren Apotheken gegen Grippe impfen zu lassen.«

In den letzten beiden Impfwintern gab es Preis zufolge zahlreiche Impfanfragen von Versicherten, deren Kassen nicht an dem Modellprojekt beteiligt waren. Bislang sind in die Modellvorhaben zu Grippeschutzimpfungen in Apotheken eben nicht alle Apotheker eingebunden, sondern in den meisten Fällen handelt es sich um Apothekerverbände, die mit Krankenkassen Selektivverträge abgeschlossen haben. Auch die Standesvertretung der Apotheker setzt sich dafür ein, die Impfungen in die Regelversorgung zu überführen, damit sie flächendeckend angeboten werden können.

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