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LAK Baden-Württemberg
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Braun als Präsident wiedergewählt

Martin Braun ist als Präsident der Landesapothekerkammer (LAK) Baden-Württemberg im Amt bestätigt worden. In der konstituierenden Sitzung der 18. Vertreterversammlung der LAK erhielt er eine große Mehrheit der Stimmen.
AutorKontaktAnnette Rößler
Datum 23.09.2026  11:45 Uhr

Vor fünf Jahren sei er zum ersten Mal als Präsident der LAK Baden-Württemberg gewählt worden, sagte Braun bei der Versammlung in Stuttgart. »Jeder möge beurteilen, ob ich mein Amt so ausgeführt habe, wie ich es damals angekündigt habe.« Offensichtlich war die große Mehrheit der Vertreterinnen und Vertreter mit Brauns Arbeit zufrieden, denn er erhielt 61 Ja-Stimmen bei zwei Nein-Stimmen und vier Enthaltungen.

Die große Zustimmung, aber vor allem auch die zwei Nein-Stimmen seien ihm ein Ansporn für die weitere Arbeit, sagte Braun. »Ich werde weiter auf Einigkeit setzen. Was uns als Berufsstand ausmacht, ist die Einigkeit in der Vielfalt. Eine Spaltung führt uns in den Abgrund«, betonte der Präsident. Bereits zuvor hatte er positiv hervorgehoben, dass die Zusammensetzung der 18. Vertreterversammlung mit Inhaberinnen und Inhabern, angestellten Beschäftigten in öffentlichen Apotheken, Krankenhausapothekerinnen und -apothekern, Angestellten in der Industrie, in Lehranstalten und in der Verwaltung sowie Hochschulprofessoren die gesamte Breite des Apothekerberufs widerspiegelt.

Letzte Amtszeit für Braun

»Ich bin mir sicher: Wenn wir einig bleiben, wird es unseren Berufsstand in 100 Jahren noch geben – und auch die Apotheke vor Ort«, sagte Braun. »Ohne die Apotheke vor Ort wäre unser Gesundheitssystem deutlich schlechter, als es sich derzeit darstellt.« Die niederschwellige, wohnortnahe Versorgung in der Apotheke leiste einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit der Bevölkerung »und dafür, dass Gesundheit auch künftig noch bezahlbar bleibt.«

Er habe als Präsident noch einiges an »unfinished business«, sagte Braun. Gleichzeitig kündigte er an, dass dies seine letzte Amtszeit sein werde. Er werde kein weiteres Mal kandidieren, »aber alles dafür tun, dass meine Nachfolgerin oder mein Nachfolger in fünf Jahren ein gut bestelltes Haus übernimmt.«

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