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Impfkonzept
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Bayern beschließt Priorisierung für Corona-Impfung

Bayerns Regierung hat am heutigen Dienstag in einer Kabinettssitzung in München ein Coronavirus-Impfkonzept beschlossen. Demnach sollen vor allem gefährdete Personen zuerst geimpft werden. Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte, dass die Impfung freiwillig sei.
AutorKontaktCharlotte Kurz
Datum 27.10.2020  16:00 Uhr

Impfkonzept der STIKO noch nicht bekannt

Die Ständige Impfkommission (STIKO) ist seit Mai damit betraut, eine Impfstrategie für Deutschland auszuarbeiten. Auftraggeber ist das Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Dem Vernehmen nach soll die Entscheidung der STIKO demnächst erfolgen, die bayerische Regierung wartete den Beschluss der Kommission jedoch nicht mehr ab. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) forderte erst vor wenigen Tagen, ein solches Impfkonzept ständig anzupassen und immer abhängig von der jeweiligen epidemiologischen Lage zu gestalten.

Für die Impfungen plant die Regierung in Bayern zudem Impfzentren. Für den Aufbau und Betrieb sind die Kreisverwaltungsbehörden zuständig. Auch für Lagerung und Transport des Impfstoffes werde ein Logistikkonzept erarbeitet. Für die Umsetzung der Impfstrategie und des Impfkonzepts möchte die Regierung 100 Millionen Euro bereitstellen.

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