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Pharmalogistik
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Augen auf beim Betrieb von Arzneimittellagern

In Zukunft wird es immer mehr Großlager für Medikamente geben. Unter anderem deshalb, weil das Lieferengpass-Gesetz (ALBVVG) Lagerhaltungen vorschreibt. Welche Risiken entstehen beim Betrieb größerer Arzneimittellager?
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 10.01.2024  18:00 Uhr
Großlager profitieren von Qualitätsmanagement

Großlager profitieren von Qualitätsmanagement

Ebenso wichtig wie technische und bauliche Voraussetzungen ist ein funktionierendes Qualitätsmanagement. »Validierte Organisationsstrukturen, Arbeitsanweisungen und Verantwortlichkeiten bei Großlagern haben einen starken Einfluss auf die Qualität der Logistik«, so der Experte. Biermann wirbt außerdem für die Vorteile eigener Fahrer, die sich strukturierter schulen ließen als immer wechselnde Auftragslieferanten.

Vor diesem Hintergrund kommt auch der sogenannte CAPA-Prozess (Corrective and Preventive Action) ins Spiel, der zum GDP-Qualitätsmanagementsystem gehört. Er zielt darauf ab, im gesamten Vertriebs- und Logistikprozess Fehler oder Abweichungen zu korrigieren beziehungsweise diese im Vorfeld zu verhindern.

Angesichts der sich zunehmend erweiternden Logistiknetzwerke gilt es, in Zukunft besonders wachsam zu sein. Biermann befürchtet, dass sich demnächst immer mehr Versandzentren oder Subunternehmen auf dem Markt tummeln könnten, die nicht GDP überwacht sind. Zusätzliche Etappen beim Verladen, Umschlag sowie beim Transport erhöhen demnach die Risiken.

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