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Namensgebung
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Auf dem Weg zur Parität

Das Unternehmen »Peter Beglinger Training« hat eine Analyse ärztlicher Namen vorgenommen. Insgesamt wurden Informationen zu 163.120 Ärztinnen und Ärzten gesammelt. Eine Überraschung feierte Premiere.
AutorKontaktPZ
Datum 22.07.2026  15:30 Uhr

Bereits im Mai dieses Jahres hat das Unternehmen »Peter Beglinger Training« auf Grundlage von Informationen des Internetportals »Jameda« eine Namensanalyse des deutschen ärztlichen Personals erhoben.

Wer Thomas, Michael oder Andreas heißt, sei überdurchschnittlich oft Arzt oder Geschäftsführer, denn das CEO-Namensranking zu Beginn des Jahres hatte fast dasselbe Ergebnis wie die Ärzteanalyse. Bei den Ärzten ist der Vorname Thomas mit 2919 Nennungen am häufigsten vorgekommen. Dahinter folgen Michael mit 2888 Nennungen und Andreas mit 2299.

Ähnliche Ergebnisse im vergangenen CEO-Ranking

In den Führungsetagen deutscher Firmen ist demnach der häufigste Name Michael, gefolgt von Thomas. Andreas landete in beiden Rankings auf Platz drei. Hierfür habe man 1.250.810 aktuell eingetragene Vornamen von Geschäftsführenden aus 843.813 aktiven GmbHs in Deutschland herangezogen.

»Namen wie Thomas, Michael oder Andreas stehen nicht nur statistisch weit oben, sondern spiegeln die Generation wider, die viele Unternehmen, Kliniken und Institutionen über Jahrzehnte geprägt hat«, sagt Oliver Mattmann, CEO von »Peter Beglinger Training«.

Christian (2145), Martin (1774), Peter (1692), Stefan (1613), Matthias (1501), Frank (1270) und Alexander (1245) komplettieren die männliche Top Ten der Ärztenamen. Insgesamt seien 62.358 Personen – also 53,90 Prozent – männlich gelesene Ärzte.

Erster weiblich gelesener Vorname unter den Top Ten

53.344 –  und damit 46,10 Prozent –  der ausgewerteten Personen seien weiblich gelesen. »Der erste weibliche Vorname im Gesamt-Namensranking ist Susanne«, heißt es in einer Mitteilung. Mit 1439 Personen befindet sie sich auf dem neunten Platz, dicht gefolgt von Sabine mit 1408 Nennungen. Demnach sind insgesamt nur zwei der zehn häufigsten Namen des deutschen ärztlichen Personals weiblich. Verglichen mit dem Chefinnen-Ranking lag Susanne auf Platz fünf und Sabine auf eins.

Mattmann erklärt: »Jüngere Generationen rücken nach, bringen andere Vorstellungen von Führung und Arbeit mit und werden damit langfristig auch solche Rankings verändern. Genau deshalb sind generationenübergreifende Führung und ein gemeinsames Verständnis von Entwicklung heute wichtiger denn je.«

Insgesamt sind den Unternehmensangaben zufolge für die Namenanalyse Informationen zu 163.120 Ärztinnen und Ärzten gesammelt worden. Für die Ausarbeitung wurden letztendlich 115.702 Namen in Deutschland herangezogen. »Allen Namen, die mindestens 100 Mal vorkamen, wurde das Geschlecht zugeordnet«, heißt es.

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