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Hessen
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Apothekerschaft reagiert besonnen auf Ärzte-»Pamphlet«

Anlässlich des Boykott-Aufrufs der hessischen Kassenärzte hinsichtlich der pharmazeutischen Dienstleistungen zeigt sich die Landesapothekerkammer Hessen (LAK) selbstbewusst und fordert die Ärzte kurzfristig zum Gespräch. In einem Rundschreiben an die Kammermitglieder ermuntert Kammerpräsidentin Ursula Funke ihre Kollegen in der Sache zu Selbstbewusstsein und Kommunikationsbereitschaft mit den Ärzten vor Ort.
AutorKontaktEv Tebroke
Datum 06.07.2022  16:00 Uhr

Pharmazeutische Kompetenz als Kernkompetenz

Die KV-Vorstände in Hessen werten die pharmazeutischen Dienstleistungen und ihre Vergütungen in dem Rundschreiben hingegen als eine »Kriegserklärung« der Apothekerinnen und Apotheker an die Ärzteschaft. Vergangene Woche hatte auch schon der hessische Hausärzteverband Stimmung gegen die Dienstleistungen gemacht und den Apothekern mangelnde Qualifikation in puncto Arzneimittelberatung attestiert.

Für Funke aber ist gerade die pharmazeutische Kompetenz die Kernkompetenz der Apotheker: »Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, dass pharmazeutische Kompetenz ausschließlich bei uns Apothekern liegt. Lassen Sie uns auch zeigen, dass pharmazeutische Kompetenz durch Apotheker und medizinische Kompetenz durch Ärzte zusammen eine optimale Patientenversorgung gewährleisten!«

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