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Corona-Impfstoffe 
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Apotheker und Großhandel legen Vertriebskonzept vor

Schon bald sollen auch Hausärzte Patienten gegen das Coronavirus impfen. Die Verteilung der mitunter hochsensiblen Vakzine ist eine Herausforderung für Großhändler und Apotheken. Die haben nun gemeinsam ein detailliertes Konzept für den Vertrieb ausgearbeitet.
AutorKontaktStephanie Schersch
Datum 22.02.2021  15:42 Uhr

Zu große Gebinde für die Praxen

Derzeit regelt eine zentrale staatliche Stelle die Lieferströme der Vakzine in die Impfzentren, die diese Aufgabe voraussichtlich auch für den ambulanten Bereich übernehmen wird.  Da nicht immer alle Impfstoffe in gleicher Weise verfügbar sein werden, könnten Praxen nicht in jedem Fall mit den von ihnen bevorzugten Präparaten versorgt werden, schreiben ABDA und Phagro in ihrem Konzept. Aus ihrer Sicht sollten Ärzte allerdings zumindest die Art des Impfstoffs auswählen und damit etwa entscheiden können, ob sie einen Vektor- oder mRNA-Impfstoff bestellen wollen.

Darüber hinaus weisen beide Partner darauf hin, dass die bislang verfügbaren Impfstoff-Gebinde nicht unbedingt zum Bedarf einer Arztpraxis passen. So gebe es etwa Comirnaty nur in Kartons von mindestens 25 Vials, aus denen ganze 150 Dosen gezogen werden können. Damit die Liefermengen transparent bleiben, möchte der Großhandel aus den Originalgebinden nach Möglichkeit nicht auseinzeln. Stattdessen sollten die Hersteller ihre Packungen an den Bedarf der Praxen anpassen, fordern Apotheker und Großhandel.

Für maximale Transparenz drängen beide Seiten zudem auf eine möglichst frühzeitige Kommunikation. »Es ist zwingend erforderlich, vorab Kenntnis über die lieferbaren und zu distribuierenden Impfstoffe nach Art und Menge zu erlangen«, heißt es in dem Papier. Dabei müsse man auch Zubehör in einem entsprechenden Umfang organisieren, darunter Spritzen, Kanülen und Lösemittel.

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