Übelkeit und Erbrechen – reine Kopfsache? |
Wie entsteht Übelkeit? Geht Übelkeit immer mit Erbrechen einher? Was versetzt den Körper so in Aufruhr, dass er mit diesen Symptomen reagiert?
Ursachen für Übelkeit gibt es viele. So können körperliche Erkrankungen, Schwangerschaften, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Alkohol, Störungen des Gleichgewichtssinns (z.B. bei Reisekrankheit), aber auch Ekel, Nervosität oder psychischer Stress Auslöser für das flaue Gefühl im Magen sein. Häufig ist Übelkeit ein Vorbote von Erbrechen, sie kann aber auch auftreten, ohne dass der Betroffene sich übergeben muss.
Übelkeit ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Verantwortlich dafür ist das sogenannte Brechzentrum im Gehirn, das durch Botenstoffe wie Histamin, Dopamin und Serotonin stimuliert werden kann. Diese aktivieren das Brechzentrum und die bekannten Symptome Übelkeit und Erbrechen entstehen. Wird das Brechzentrum nur leicht stimuliert, reagiert der Körper nicht unweigerlich mit Erbrechen.
Gegen Übelkeit und Erbrechen können Wirkstoffe aus der Gruppe der sogenannten Antiemetika helfen. Arzneimittel mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat – wie zum Beispiel Vomex A® – blockieren die Wirkung des Histamins im Gehirn.
Die Übelkeit verschwindet, der Brechreiz wird gehemmt. Die Wirkung tritt schon innerhalb von 30 Minuten nach Einnahme des Medikaments ein. Vomex A® kann als Dragee, Suppositorium, Sublingualtablette oder auch in Form von Sirup verabreicht werden.
Dimenhydrinat ist eine Kombination zweier Stoffe: Diphenhydramin ist ein Antihistaminikum der 1. Generation und wird als Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen (Antiemetikum) eingesetzt; 8-Chlorotheophyllin schafft eine stabilere Verbindung.
Vomex A® gelangt über das Blut direkt in das Brechzentrum und blockiert dort die Bindungsstellen für Histamin, sodass Histamin dort nicht mehr hingelangt und das Brechzentrum nicht mehr stimuliert werden kann.
Vomex A® gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen und Wirkstärken für verschiedene Situationen und Personengruppen.
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Pflichttext:
Vomex A® Dragees, 50 mg: Wirkst.: Dimenhydrinat. Zusammensetz.: 1 Dragee enthält 50 mg Dimenhydrinat. Sonst. Bestandt.: Calciumcarbonat, Carboxymethylstärke-Natrium(Typ A), Glucose-Sirup, arab. Gummi, Lactose-Monohydrat, Macrogol (6000), Magnesiumstearat, mikrokrist. Cellulose, Gelborange S, Ponceau 4R, Azorubin, Sucrose, hochdisp. Siliciumdioxid, Talkum, Titandioxid, weißer Ton, Montanglycolwachs. Anwendungsgebiet: Zur Prophylaxe u. symptomatischen Therapie v. Übelkeit u. Erbrechen unterschiedl. Genese, insbes. v. Kinetosen. Hinweis: Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung v. Zytostatika-induzierter Übelkeit u. Erbrechen nicht geeignet. Gegenanz.: Überempfindlichkeit gegen d. Wirkstoff, andere Antihistaminika, Gelborange S, Ponceau 4R, Azorubin od. einen d. sonst. Bestandt., akuter Asthma-Anfall, Engwinkelglaukom, Phäochromozytom, Porphyrie, Prostatahyperplasie mit Restharnbildung, Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie). Anwendung unter besonderer Vorsicht bei: eingeschränkter Leberfunktion, Herzrhythmusstörungen, Hypokaliämie, Hypomagnesiämie, Bradykardie, angeborenem langen QT-Syndrom od. klinisch signifikanten kardialen Störungen (insbes. koronare Herzkrankheit, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien), Anwendung v. Arzneimitteln, d. QT-Intervall verlängern od. zu einer Hypokaliämie führen, chron. Atembeschwerden, Asthma, Pylorusstenose. Nebenw.: Sehr häufig: Somnolenz, Benommenheit, Schwindelgefühl, Muskelschwäche. Häufig: anticholin. Begleiterscheinungen, Magen-Darm-Beschwerden, Stimmungsschwankungen, paradoxe Reaktionen (wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzustände, Zittern), allergische Hautreaktionen, Lichtempfindlichkeit d. Haut, cholestat. Ikterus. Häufigkeit nicht bekannt: Blutzellschäden, Schlafstörungen, Medikamentenabhängigkeit. Warnhinw.: Enthält Lactose, Sucrose, Glucose, Gelborange S, Ponceau 4R, Azorubin. Weitere Hinw.: s. Fachinformation. Apothekenpflichtig. Stand: 04/2017-1.
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