Gastrobin® protect: eine gute Empfehlung bei Sodbrennen |
Spricht bei Sodbrennen nichts gegen die Selbstbehandlung, kann ein Protonenpumpeninhibitor (PPI) wie Omeprazol schnell Abhilfe schaffen, der bei Gastrobin protect® in einer schnell freisetzenden Kapsel eingenommen wird.
Leiden Patienten unter akutem Sodbrennen, ist die Apotheke ein wichtiger Anlaufpunkt. Werden dort bei der Beratung weitere Symptome und Begleitumstände deutlich, sollten Betroffene sie ärztlich abklären lassen. Das empfiehlt sich beispielsweise für Menschen, die
immer wieder oder anhaltend (länger als zwei Wochen) unter Sodbrennen leiden,
trotz geeigneter Selbstmedikation keine Besserung erfahren,
unfreiwillig Gewicht verlieren,
Druckgefühle oder Schmerzen im Bauch- und Brustbereich verspüren,
Übelkeit und Brechreiz, schwarz gefärbten Stuhl oder blutiges Erbrechen beklagen,
über Schluckbeschwerden, Reizhusten und Heiserkeit berichten oder
bereits Magen- und Zwölffingerdarm-Geschwüre haben oder hatten.
Gelegentliches Sodbrennen ohne weitere Beschwerden aber lässt sich bei Bedarf gut durch Selbstmedikation behandeln. Eine Option stellen PPI dar, die seit langem auch als OTC-Präparate verfügbar und gut wirksam sind.
Gastrobin® protect ist eine schnell freisetzende Darreichungsform ohne magensaftresistenten Überzug. Der Wirkstoff Omeprazol wird bereits im Magen freigesetzt. Das Präparat enthält den Puffer Natriumhydrogencarbonat, der als funktionaler Hilfsstoff den sauren pH-Wert des Magens anhebt und so Omeprazol vor dem Säureabbau schützt. Im Dünndarm kann es somit schnell resorbiert werden1. Einer Studie2 zufolge war der maximale Plasmaspiegel bereits nach 30 Minuten erreicht, dreimal schneller als bei einem magensaftresistenten Vergleichspräparat, bei dem das 1,75 Stunden dauerte. Darüber hinaus profitieren Patienten auch von der langen Wirkdauer des Omeprazols über 24 Stunden.
Nicht magensaftresistent formuliertes Omeprazol aus Gastrobin® protect erreicht den maximalen Plasmaspiegel (Cmax) bereits nach 30 Minuten, bei einem magensaftresistenten Vergleichspräparat dauert es 1,75 Stunden
Gute Gründe also, das Präparat zur Selbstmedikation bei akutem Sodbrennen zu empfehlen, sofern nicht Wechselwirkungen mit anderen Mitteln oder Kontraindikationen dagegensprechen. Ergänzen können diese Empfehlung Hinweise zu Lebensstilmaßnahmen, die gastrointestinalem Reflux und seinen Symptomen entgegenwirken. So hilft es
vorhandenes Übergewicht abzubauen,
das Rauchen einzustellen,
vor dem Zubettgehen das Kopfende des Bettes leicht zu erhöhen,
keine Mahlzeiten innerhalb von drei Stunden vor dem Zubettgehen einzunehmen,
Lebens- und Genussmittel zu meiden, die individuell Reflux fördern.
Weitere Informationen zu Gastrobin® protect erhalten Sie hier.
1 Fachinformation Gastrobin protect, Stand: Juli 2025.
2Ramesh S et al. Acid-Neutralizing Omeprazole Formulation for Rapid Release and Absorption. Pharmaceutics 2025;17(2):161
Pflichttext:
Gastrobin protect 20 mg Hartkapseln
Zusammensetzung:
Wirkstoffe: Omeprazol
Sonstige Bestandteile:
Kapselinhalt: Natriumhydrogencarbonat (E500ii), Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Natriumstearylfumarat (Ph.Eur.) (E485), Kapselhülle (Oberteil): Gelatine (E441), Eisen(III)-oxid (E172), Titandioxid (E171), Kapselhülle (Unterteil): Gelatine (E441) und Titandioxid (E171).
Anwendungsgebiete:
Dieses Medikament wird bei Erwachsenen zur kurzfristigen Behandlung von Refluxsymptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) eingesetzt.
Gegenanzeigen:
Allergie gegen Omeprazol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels; Allergie auf Arzneimittel, die andere Protonenpumpenhemmer enthalten (wie Pantoprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Esomeprazol); Einnahme eines Arzneimittels, das Nelfinavir (zur Behandlung von HIV-Infektionen) enthält.
Nebenwirkungen:
Häufig: Kopfschmerzen; Auswirkungen auf den Magen oder Darm: Durchfall, Magenschmerzen, Verstopfung, Blähungen; Übelkeit oder Erbrechen; Gutartige Polypen im Magen.
Gelegentlich: Anschwellen der Füße und Knöchel; Schlafstörungen (Schlaflosigkeit); Schwindel, kribbelnde Gefühle wie "Ameisenlaufen", Schläfrigkeit; Schwindelgefühl (Vertigo); Veränderungen der Ergebnisse bei Bluttests, die die Funktion der Leber überprüfen; Hautausschlag, quaddelartiger Ausschlag (Nesselsucht) und juckende Haut; Allgemeines Unwohlsein und Antriebsarmut;
Selten: Plötzlich auftretende pfeifende Atmung, Anschwellen der Lippen, der Zunge und des Rachens oder des Körpers, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden (schwere allergische Reaktion); Großflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder Drogenüberempfindlichkeitssyndrom); Ein roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Beulen unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber. Die Symptome treten gewöhnlich zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose); Gelbe Haut, dunkel gefärbter Urin und Müdigkeit können Symptome von Leberproblemen sein; Blutprobleme wie eine verminderte Anzahl weißer Blutkörperchen oder Blutplättchen. Dies kann zu Schwäche, Blutergüssen oder einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Infektionen führen; Niedriger Natriumspiegel im Blut. Dies kann zu Schwäche, Übelkeit (Erbrechen) und Krämpfen führen; Unruhe, Verwirrtheit oder Niedergeschlagenheit; Geschmacksveränderungen; Sehstörungen wie verschwommenes Sehen; Plötzlich auftretende pfeifende Atmung oder Kurzatmigkeit (Bronchospasmus); Trockener Mund; Eine Entzündung der Innenseite des Mundes; Eine Infektion namens "Soor", die den Darm befallen kann und durch einen Pilz verursacht wird; Haarausfall (Alopezie); Hautausschlag bei Sonnenbestrahlung; Gelenkschmerzen (Arthralgie) oder Muskelschmerzen (Myalgie); Schwere Nierenprobleme (interstitielle Nephritis); Vermehrtes Schwitzen.
Sehr selten: Rötung der Haut mit Blasenbildung oder Ablösen der Haut. Es kann auch zu schweren Blasenbildungen und Blutungen an Lippen, Augen, Mund, Nase und Geschlechtsteilen kommen. Dies könnte ein "Stevens-Johnson-Syndrom" oder eine "toxische epidermale Nekrolyse" sein; Veränderungen des Blutbildes einschließlich Agranulozytose (Mangel an weißen Blutkörperchen); Aggressivität; Sehen, Fühlen oder Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen); Schwere Leberprobleme, die zu Leberversagen und Entzündungen des Gehirns führen; Erythema multiforme; Muskelschwäche; Vergrößerte Brust bei Männern.
Nicht bekannt: Entzündungen im Darm (die zu Durchfall führen); Hypomagnesiämie (Magnesiummangel im Blut); Ausschlag, möglicherweise mit Schmerzen in den Gelenken.
Packungsbeilage beachten.
Warnhinweise:
Enthält Natrium.
Packungsbeilage beachten.
Cassella-med GmbH & Co.KG, Gereonsmühlengasse, 50670 Köln
Stand: Feb. 2026