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Vilobelimab
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Antikörper bei schwerem Covid-19 aus Deutschland

Vor wenigen Wochen hat die EU-Kommission das Vilobelimab-haltige Präparat Gohibic™ der Firma Inflarx beim SARS-CoV-2-induzierten akuten Atemnotsyndrom zugelassen. Im Gespräch mit der PZ blickt Professor Dr. Niels Riedemann, Gründer und CEO von Inflarx, auf die Entwicklung des Antikörpers zurück und schaut nach vorn. Denn schweres Covid-19 ist nicht das einzige denkbare Einsatzgebiet.
AutorKontaktSven Siebenand
Datum 05.03.2025  11:00 Uhr

Weitere Indikation in der Prüfung

Der Fokus bei Vilobelimab liegt aber – wie schon vor Pandemiezeiten – auf der Immundermatologie. »Aktuell führen wir eine Phase-III-Studie mit Vilobelimab zur Behandlung von Pyoderma gangraenosum, einer schweren entzündlichen neutrophilen Hauterkrankung durch, die durch schmerzhafte Hautgeschwüre gekennzeichnet ist. Bisher gibt es weder in den USA noch in Europa eine zugelassene Therapie für diese seltene Erkrankung.«

In der Indikation Covid-19 ist Gohibic in den USA dank einer Notfallzulassung bereits verfügbar, in Deutschland noch nicht. »Wir prüfen derzeit verschiedene Optionen für kommerzielle Partnerschaften und Vertriebswege in der EU«, informiert Riedemann.

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