Anders als 2023 scheint sich die Demonstrationsbereitschaft derzeit noch in Grenzen zu halten, wie die PZ im Austausch mit vielen Apothekenteams erfuhr. Auch die Kampagnenseite apo-protest.de zeigt noch eine moderate Beteiligung. Die Seite ist ein Projekt des Thüringer Apothekerverbands, doch andere LAV dürfen die apo-protest.de ebenfalls nutzen und einige tun das auch aktiv.
In Thüringen haben demnach 70 Apotheken angemeldet, an den Protesten vor Ort teilzunehmen, das entspricht einer Quote von etwa 15 Prozent an den 476 Apotheken des Landes. Zumindest auf der Website sieht es in den anderen Bezirken noch düsterer aus. Allerdings haben sich auch bei den Aktionen 2023 viele Apotheken erst kurzfristig entschieden oder ihre Teilnahme vorab nicht öffentlich kundgetan.