Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Haushaltsplan
-
ABDA rechnet mit 2,4 Prozent mehr Mitgliedsbeitrag

Der aktuelle Entwurf für den ABDA-Haushalt 2025 sieht vor, dass die Beiträge wieder steigen. Allerdings weniger als zuvor. Hamburg trifft es am härtesten. Die Gremien müssen jedoch noch final abstimmen.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 03.05.2024  11:48 Uhr

Vorausgesetzt der Gesamtvorstand und die Mitgliederversammlung geben demnächst grünes Licht, steigen die Mitgliedsbeiträge der ABDA im kommenden Jahr erneut. Jedoch nur um 2,4 Prozent. Und das, obwohl in der ursprünglichen Planung von deutlich mehr Anpassung die Rede gewesen war – nämlich von 6,5 Prozent.

Grund für die Entspannung ist dem Haushaltsentwurfsplan zufolge ein Überschuss in Höhe von 1,9 Millionen Euro aus dem Vorjahr, von dem nun Teile verwendet werden sollen. Zum Vergleich: Im Jahr 2023 ging es im Schnitt fast 18 Prozent nach oben. Insgesamt hatte es einen Überschuss von 1,9 Millionen Euro gegeben.

Generell soll die neue Erhöhung Lücken stopfen, um die Tochterunternehmen nicht zusätzlich zu belasten beziehungsweise Rücklagen zu bilden. Für 2026 sind dann wieder größere Sprünge von 5,4 sowie im Folgejahr dann von 4,4 Prozent geplant. Der jeweils vorhergehende Haushaltsplan bildet immer die Grundlage für die Berechnungen.

Je nach Bundesland fällt das Plus anders aus. In Niedersachen und Nordrhein würde nach derzeitigem Stand mit 0,8 Prozent beziehungsweise 0,7 Prozent fast alles beim Alten bleiben. Hamburg dagegen ist mit 6,5 Prozent Spitzenreiter, gefolgt von Brandenburg (5 Prozent) und Sachsen (4,5 Prozent). In Rheinland-Pfalz und Bremen könnten die Beiträge sogar um rund 1,5 Prozent sinken.

THEMEN
ABDA

Mehr von Avoxa