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Weltgesundheitstag: Wer unzufrieden ist, wird öfter krank

 

Menschen, die sich selbst als unglücklich einschätzen, werden häufiger krank als glücklichere Personen. Außerdem sind sie im Schnitt unzufriedener mit ihrer Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Deutschen Gesundheitsmonitors des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller (BAH) anlässlich des morgigen Weltgesundheitstags, der den Schwerpunkt Depression hat. Die Daten wurden nach Angaben des Verbands bereits seit dem Jahr 2013 regelmäßig erhoben.

 

Der laut BAH repräsentativen Umfrage zufolge sind weniger als 20 Prozent der eher unglücklichen Menschen mit ihrer Gesundheit zufrieden. Bei den Menschen mit durchschnittlicher Stimmung schätzt hingegen fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) die eigene Gesundheit als gut ein. Noch ausgeprägter ist der Optimismus bei denen, die ihr Leben als ideal bewerten: Fast zwei Drittel von ihnen sehen ihren Gesundheitsstatus positiv.

 

Negative Gedanken hätten einen schlechten Einfluss auf die Gesundheit, so der BAH weiter. Dabei könnten sie sowohl Ursache als auch Wirkung sein: Menschen mit trüben Gedanken werden demnach häufiger krank – und häufiges Kranksein schlägt sich negativ auf die Stimmung nieder. So seien diejenigen, die sich selbst als «weniger glücklich» bezeichnen, im betreffenden Zeitraum durchschnittlich 50,7 Tage krankgeschrieben gewesen – Glückliche kämen hingegen nur auf durchschnittlich 10,8 Fehltage pro Jahr. (cd)

 

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06.04.2017 l PZ

Foto: Fotolia/hikrcn