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Apotheker ohne Grenzen
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Zweite Lieferung für Gaza und Einsatz im eigenen Land

Bei der jährlichen Mitgliederversammlung von Apotheker ohne Grenzen (AoG) in Erlangen konnten sich die AoGler über aktuelle Projekte informieren. Unter anderem steht eine zweite Lieferung für den Gaza-Streifen an. Zudem wurden der Vorstand neu gewählt und eine Resolution zur Gesundheitsversorgung in Deutschland verabschiedet.
AutorKontaktPZ
Datum 29.04.2024  17:00 Uhr
Einsatz für gute Gesundheitsversorgung auch im eigenen Land

Einsatz für gute Gesundheitsversorgung auch im eigenen Land

Doch auch die Verhältnisse im eigenen Land behält AoG im Blick. Derzeit unterstützt der Verein vier Hilfsprojekte für Obdachlose und Menschen ohne Papiere oder Krankenversicherung in Berlin, Frankfurt am Main, Mainz und München. »Mit großer Sorge sehen wir einen stetig steigenden Bedarf an der Finanzierung von Arznei- und Hilfsmitteln und Verbandsstoffen«, heißt es der ersten Resolution, die der Verein verabschiedete. 

»Ziel ist es wachzurütteln, und dass die Rahmenbedingungen dahingehend geändert werden, dass alle Menschen in Deutschland Zugang zum regulären Gesundheitssystem erhalten«, erklärte Jochen Wenzel, der bei der Vorstandswahl als erster Vorsitzender im Amt bestätigt wurde. Man habe vier Ziele formuliert, die sich an staatliche Akteure auf allen Ebenen und die Zivilgesellschaft richten:

  1. mehr finanzielle Mittel und Anlaufstellen für eine niedrigschwellige Gesundheitsversorgung
  2. weniger Barrieren und Schaffen von bundeseinheitlichen Lösungen
  3. mehr Datenerhebung und -auswertung von Bedarfen der Betroffenen
  4. Sensibilisierung und Zugang zu Informationen

Neben Wenzel wurde Claudia Dirksen als Zweite Vorsitzende wiedergewählt. Gleiches gilt für Ralph Bültmann als Schatzmeister. Weiterhin im Vorstand bleiben Andreas Portugal und Petra Isenhuth. Neu hinzu kommen Lilli Meyer und Cathrin Vietmeier.

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