| Theo Dingermann |
| 18.02.2026 16:00 Uhr |
In Europa leiden schätzungsweise mehr als 42 Millionen Menschen an Asthma. / © Adobe Stock/Maridav
Die Europäische Kommission hat den Anti-Interleukin-5 -Antikörper Depemokimab von Glaxo-Smith-Kline (GSK) in zwei Indikationen zugelassen. Er ist indiziert:
Die Zulassung als Add-on-Therapie zur Behandlung von schwerem eosinophilem Asthma mit einer Typ-2-Entzündung basiert auf den Studien SWIFT-1 und SWIFT-2, deren Ergebnisse im Wissenschaftsjournal »New England Journal of Medicine« (NEJM) publiziert wurden. Depemokimab reduzierte als Add-on bei Asthmapatienten mit Entzündungen des Typs 2 die Rate der Exazerbationen und Krankenhausaufenthalte.
Der Hauptnachweis für die Wirksamkeit des Präparats bei CRSwNP basiert auf den Phase-III-Studien ANCHOR-1 und ANCHOR-2, deren Ergebnisse im Wissenschaftsmagazum »The Lancet« publiziert worden waren. Depemokimab reduzierte im Vergleich zu Placebo die Größe und Obstruktion von Nasenpolypen.
Die empfohlene Dosis von Depemokimab beträgt in beiden Indikationen 100 mg, alle sechs Monate subkutan verabreicht. Zur Verfügung stehen 100 mg Injektionslösung im Fertigpen und 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze. Nach einer Schulung kann der Patient oder die betreuende Person das Arzneimittel selbst verabreichen. Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen von Depemokimab sind lokale Reaktionen an der Injektionsstelle (2 Prozent).