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Hausärztliche Versorgung 
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Zahlen, Daten, Fakten im Norden 

In Schleswig-Holstein konnten die freien hausärztlichen Stellen deutlich reduziert werden. In Mecklenburg-Vorpommern blieb die Versorgung auf Niveau des Vorjahres. Bei Hausärztinnen und -ärzten in Hamburg gab es einen leichten Rückgang.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 05.01.2026  16:15 Uhr

Hausärztestadt Hamburg?

In Hamburg arbeiten laut Kassenärztlicher Vereinigung Hamburg (KVHH) derzeit etwas weniger Hausärztinnen und Hausärzte als im Jahr zuvor. Waren es am 1. Juli 2024 demnach noch 1.315 Hausärztinnen und Hausärzte, so waren es ein Jahr später noch 1.307. Davon arbeiten einige Medizinerinnen und Mediziner in Teilzeit, deshalb liegt die Zahl der sogenannten Vollzeitäquivalente niedriger. Sie sank von 1.166,55 auf 1.142 in diesem Jahr.

Bei der Planung der ambulanten Versorgung stelle Hamburg nach der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses eine einheitliche Planungsregion dar. »Alle Fachbereiche liegen statistisch gesehen im Bereich der Überversorgung«, sagt KVHH-Sprecherin Marthe Hartig.

Da es sich bei Stadtteil- und Bezirksgrenzen um willkürliche Grenzziehungen handele, die von Menschen im täglichen Leben überschritten werden, bilde eine kleinräumige Betrachtung – etwa auf Stadtteilebene – die Versorgungsrealität nie adäquat ab. Es müssten immer auch die umliegenden Stadtteile betrachtet werden.

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