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APO-Bank bietet Krise die Stirn

Datum 07.04.2003  00:00 Uhr

APO-Bank bietet Krise die Stirn

PZ  Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (APO-Bank) ist trotz Konjunkturflaute und Bankenkrise mit ihrer Geschäftsentwicklung zufrieden. Das Geldinstitut hat seine Position als Nummer eins im Heilberufssektor weiter ausgebaut.

So erhöhte sich die Bilanzsumme 2002 um 10,4 Prozent auf 22,9 Milliarden Euro, was auch auf den enormen Neukundenzuwuchs zurückzuführen sei, teilte das Unternehmen mit. Mittlerweile zählt die größte deutsche genossenschaftliche Primärbank mehr als 248.200 Heilberufler als Kunden.

Ausschlaggebend für das Wachstum sei weiterhin das Kreditgeschäft. Die Neuausleihungen stiegen von 2,1 Milliarden Euro im Jahr 2001 auf 2,6 Milliarden Euro in 2002. Die Kredite an Kunden wuchsen um 13,3 Prozent auf insgesamt 15,3 Milliarden Euro.

Die Kundeneinlagen erzielten mit 15, 8 Milliarden Euro ein Plus von 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wobei ein überdurchschnittlicher Zuwachs um 15,1 Prozent bei Spareinlagen, Sparbriefen und Inhaberverschreibungen verzeichnet wurde.

Das positive Geschäftsergebnis habe sich somit aus dem starken Neukundenzugang und dem damit verbundenen Kreditgeschäft entwickelt. Der Zinsüberschuss erreichte mit 361 Millionen Euro 14 Millionen mehr als im Vorjahr. Der Provisionsüberschuss wuchs trotz der ungünstigen Börsensituation um 3 Millionen auf 80 Millionen Euro. Wie geplant sei der Verwaltungsaufwand um 12 Millionen Euro auf 268 Millionen ausgeweitet worden. Der Jahresüberschuss kletterte um 2 Millionen auf 59 Millionen Euro. So konnte die Bank sowohl eine angemessene Risikovorsorge treffen und ihr Eigenkapital weiter stärken als auch eine vergleichsweise hohe Dividende an die Mitglieder ausschütten. Top

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