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Lieferengpässe
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Würzburger Wissenschaftler forschen zu Arzneimangel

Forscher der Julius-Maximilians-Universität München (JMU) wollen mit dem Projekt »Essential Therapeutics Initiative for Chemicals Sourcing for the European Union« (Ethics) gegen Arzneimittelengpässe vorgehen. Ihr Ansatzpunkt: Die Analyse der Lieferketten lebenswichtiger Medikamente.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 08.02.2023  15:30 Uhr

Projekt sucht Unterstützung

Noch steckt das Projekt im Aufbau. Um die geplanten Studien zu realisieren, will Ethics zukünftig mehrere Stellen für Postdocs, Doktorandinnen und Doktoranden anbieten. Auch der Beirat mit Experten aus der Praxis soll noch um wichtige Stakeholder erweitert werden. Als Grundlage für eine Diskussion mit diesen sollen nach spätestens zwölf Monaten erste Ergebnisse präsentiert werden. Das Feedback will man anschließend nutzen, um die aussichtsreichsten Optionen für eine Neugestaltung der Lieferketten zu identifizieren und detailliert in Bezug auf ihre technische, politische und ökonomische Umsetzbarkeit zu evaluieren.

Das Team schätzt den Finanzierungsbedarf auf 500.000 Euro pro Jahr. Derzeit suche man intensiv nach Unterstützung für die erste Phase des Projekts. Nach einem erfolgreichen Einstieg ins Vorhaben und ersten Erkenntnissen seien große Förderanträge bei Drittmittelgebern auf nationaler und internationaler Ebene geplant.

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