Also was tun, um die Situation einschätzen zu können? »Am besten fragen Sie Ihren Frauenarzt, Ihre Frauenärztin«, sagt Schaudig. Aber ihre Erfahrung ist, dass viele das am Anfang häufig nicht so richtig einordnen können. »Man muss leider sehr gut hinhören und bei den Symptomen schauen: Passt das alles gut zusammen?«
Übrigens: Jede Frau erlebt diese Lebensphase der Perimenopause, also die Zeit vom Einsetzen der Symptome bis zur Zeit der letzten Blutung, anders. Etwa ein Drittel aller Frauen bemerke wenig bis gar nichts, sagt Katrin Schaudig. Ein weiteres Drittel habe Symptome, die aber beherrschbar seien. Das restliche Drittel habe teils auch starke Beschwerden.