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Bakterielle Infektion
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Wissenswertes zu Scharlach & Streptokokken

Die Anzahl von A-Streptokokken-Infektionen ist derzeit ungewöhnlich hoch, informiert heute das Robert-Koch-Institut. Wie äußern sich die Streptokokken-bedingten Erkrankungen, von denen Scharlach die bekannteste ist?
AutorKontaktChristina Hohmann-Jeddi
Datum 23.02.2023  18:00 Uhr

Alarmzeichen bei Scharlach-Infektionen

Das RKI vermutet, dass der starke Anstieg der bakteriellen Infektionen durch die gleichzeitige weite Verbreitung von Atemwegsviren begünstigt sein könnte, die auch das Risiko von invasiven bakteriellen Infektionen erhöhen können. Da sich solche invasiven Streptokokken-Infektionen rasch zu sehr schweren Verläufen entwickeln können, sollten gerade Eltern auf bestimmte Anzeichen bei ihren Kindern achten. Weder die Himbeerzunge noch der Hautausschlag sind hierbei maßgeblich.

Ärztliche Hilfe ist zu suchen, wenn das Kind als sehr krank empfunden wird, sich der Zustand verschlechtert, das Kind nicht trinkt und isst, Zeichen von Dehydrierung zu erkennen sind oder es sehr müde oder reizbar ist. Bei Säuglingen unter drei Monaten gilt auch eine Körpertemperatur über 38 °C beziehungsweise bei älteren Babys und Kindern ab 39 °C als Warnsignal. Der Notruf ist zu wählen, wenn das Kind Schwierigkeiten beim Atmen oder Atemaussetzer hat, sich Haut, Zunge oder Lippen blau färben, das Kind schlaff ist oder sich nicht aufwecken lässt.

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