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Neuer Haushaltsplan
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Wie finanziert sich die Gedisa ab 2025?

Ende des Jahres läuft das bisherige Finanzierungskonzept der Gedisa aus. Bislang finanziert sie sich über die Beiträge der Landesapothekerverbände. Wie geht es 2025 weiter? Darüber wird derzeit in der Gesellschafterversammlung diskutiert. Soll es künftig Einzelverträge geben? Oder wäre eine weiterhin kollektive Finanzierung doch besser?
AutorKontaktEv Tebroke
Datum 14.11.2024  09:30 Uhr
Kollektive Lösung als berufspolitisches Signal

Kollektive Lösung als berufspolitisches Signal

Wie Gedisa-Chef Friedrich gegenüber der PZ betonte, sei die Finanzierung der Gesellschaft in jedem Fall gesichert, ob nun kollektiv über alle LAVen oder über eine Gemengelage aus beiden Lösungen. Berufspolitisch sieht er es allerdings als wichtiges Signal, dass die Apotheken weiterhin kollektiv über das Gedisa-Portal agieren, sprich dass die Gesamtheit der Vor-Ort-Apotheken dort auffindbar ist. Es sei schade, das bislang vorhandene Gesamtnetz aller Apotheken im Portal aufzugeben. Auch sei etwa eine Übersicht zur Nicht-Lieferbarkeit im Portal angedacht. Dies sei aber nur sinnvoll, wenn alle mitmachen, so Friedrich.

Das berufspolitische Signal ist auch ABDA-Vorstandsmitglied Anke Rüdinger, ein wichtiges Anliegen. »Ich denke, es ist sehr wichtig, dass wir weiterhin eine digitale Plattform für alle haben, und dass alle Apotheken dort verzeichnet sind«, so die Apothekerin im Gespräch mit der PZ. Für Rüdinger, die auch Leiterin des Digital-Hubs der ABDA ist, ist klar: »Digitalisierung kann in einem föderalistischen System vor allem dann hilfreich sein, wenn alle an einem Strang ziehen.«

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