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Ausdauertraining
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Wie anstrengend muss es sein?

Regelmäßiges Ausdauertraining tut uns gut, schützt das Herz-Kreislauf-System, macht uns fitter. Doch nicht für jeden ist es das Richtige, den Körper an seine Grenzen treiben. Geht es auch entspannter?
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 08.04.2025  10:00 Uhr

Was Joggen, Walken, Schwimmen, Radfahren und Cardio-Workouts gemeinsam haben? Sie trainieren unsere Ausdauer. Das zahlt sich aus – nicht nur, weil die Sport-Einheit nach einem anstrengenden Tag für einen freien Kopf sorgt oder uns morgens in Schwung bringt.

»Regelmäßiges Ausdauertraining verbessert die Fitness und senkt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen«, sagt Marcel Reuter, Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG).

Hochintensives Intervalltraining ist besonders schweißtreibend

Viele haben vom Training aber ein bestimmtes Bild im Kopf – das ihnen die Lust auf Bewegung vielleicht sogar verdirbt. Ob auf dem Rad, der Laufstrecke oder der Matte: Der Schweiß muss laufen, der Körper richtig an seine Grenzen gepusht werden. Nur dann bringt all das hier etwas, oder? Hochintensives Intervalltraining (HIIT) lautet hier oft das Stichwort.

Bei dieser Trainingsmethode gibt es kurze Belastungsintervalle von wenigen Minuten, »die sich sehr anstrengend anfühlen«, so Reuter, gefolgt von kurzen Pausen. HIIT setzt eine gute Belastbarkeit voraus. Was, wenn man die nicht hat? Oder einfach keine Lust darauf hat, sich zu verausgaben? Die gute Nachricht: Ausdauertraining kann auch entspannter aussehen – und ebenso auf die Gesundheit einzahlen.

Genug Luft, um sich unterhalten

LISS lautet hier die Bezeichnung. Das steht für »Low-Intensity Steady State«, übersetzt: niedrige Intensität im Dauerzustand. Ob beim Laufen, Radfahren oder Schwimmen – hier trainiert man mit moderater Intensität. Heißt: »Diese Methode fühlt sich etwas anstrengend an, lässt aber genügend Luft, um sich zu unterhalten«, sagt Marcel Reuter. Dafür sind die Einheiten insgesamt länger.

Wie viel LISS-Training ist nötig, um gesundheitliche Effekte zu erreichen? Hier hilft ein Blick auf die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Pro Woche sollten es für Erwachsene 150 Minuten moderates Ausdauertraining sein. Die lassen sich zum Beispiel auf drei Sessions mit je 50 Minuten aufteilen.

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